Schweizer Nationalrat will wieder Schlachtnebenprodukte im Futtertrog

schweine-fuetterungBern (aho) Der Schweizer Nationalrat hat sich am heutigen Donnerstag mit  einer Mehrheit von 134 zu 38 Stimmen fr eine Lockerung des seit dem  Jahr 2000 bestehende Verftterungsverbotes fr Schlachtnebenprodukten  ausgesprochen. Konkret sollen diese sogenannten PAP (Processed animal  protein / behandelte tierische Eiwei) fr die Ftterung von  Schweinen und Geflgel eingesetzt werden. Hierbei soll ein striktes  Kannibalismusverbot beachtet werden.

PAP! Nicht Tiermehl!

Dabei handelt es sich ausdrcklich nicht “wie es flschlich in der  Laienpresse berichtet wurde” um die Wiederzulassung der klassischen  Tiermehle. Hier handelte es sich um ein Gemisch von tauglichen und  untauglich Schlachtabfllen, untauglichen Schlachtkrpern, angebrteten  Eiern, verendeten Nutz- und Haustieren bis hin zu euthanasierten Hunden, Katzen und Pferden. Die untauglichen Materialien werden heute in den  Kategorien 1 und 2 erfasst und unschdlich beseitigt.

Das PAP wird ber die Verordnung (EU) No 142/2011 als ein tierisches  Protein definiert, welches als Katergorie-3-Material bei der Schlachtung gesunder Tiere anfllt. Zum K-3-Material gehren z.B. Hute, Hufe und  Hrner, Schweineborsten und Federn, berlagertes Fleisch, minderwertiges Fleisch, Eberfleisch mit Geschlechtsgeruch (Stinkefleisch),  verunreinigte Fleischabschnitte oder Fette, Stichstellen, Teile mit  bindegewebigen Vernarbungen (z.B. Lebern mit milk-spots) und  verunreinigtes Blut.

http://www.animal-health-online.de/gross/2013/09/12/schweizer-nationalrat-will-wieder-schlachtnebenprodukte-im-futtertrog/26398/000

Das Unternehmen verarbeitet Geflgelschlachtnebenprodukte in wertvolle Inhaltsstoffe fr die Tierernhrung

www.ge-pro.de/hydroFMeal.htm

Neospora caninum: Aborterreger beim Rindbertragung

Hunde mssen sich erst selbst infizieren um dann andere  Tierarten, zum Beispiel Rinder, ber die Eierausscheidung anstecken zu  knnen. Wahrscheinlich hufigste Infektionsquelle fr Hunde sind  abortierte Frchte und Fruchthllen beziehungsweise Nachgeburten von  infizierten Tieren. Verbreiter der Neospora caninum-Infektion  sind Hunde, die Zugang zu Abort- und Nachgeburtsmaterial (Stall,  Misthaufen) haben und gleichzeitig ihren Kotabsatz auf einer Futterwiese (eventuell sogar Futtertisch) verrichten knnen. Hauptschlicher  bertrger ist somit der eigene Hofhund beziehungsweise Nachbarhunde, der hnliche Mglichkeiten zum Betreten des Hofes besitzt. Eine weitere Infektionsmglichkeit fr Hunde besteht durch Verftterung von rohem Fleisch. Auenstehende (fremde) Hunde, zum Beispiel  Stadthunde, sind in aller Regel von diesem Infektionsgeschehen  (Dosenftterung!) ausgeschlossen. ber Hundekot ausgeschiedene  Parasiten-Eier (Oozysten) durchlaufen auerhalb des Krpers eine kurze  Reifungsphase (Sporogonie) und erweisen sich dann als uerst  widerstandsfhig, das heit, sie knnen Wochen bis Monate im Futter oder Wasser berleben. Eine bertragung auf den Menschen ist derzeit nicht  bekannt und auch noch nicht nachgewiesen worden.

Eine weitere Mglichkeit der Erregereinschleppung in den  Bestand ist der Zukauf von infizierten weiblichen Rindern, welche die  Infektion auf ihre Nachkommen "weiter vererben". Dies trifft auch fr  infizierte Trgertiere beim Embryotransfer zu.

http://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/parasitosen/neospora_caninum/index.htm

Rheinland-Pfalz:  Aujeszkysche Krankheit bei einem Jagdhund

Koblenz (aho) - Das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz hat bei einem Jagdhund die Aujeszkysche Krankheit nachgewiesen. Das Tier wurde zuvor bei zwei Jagden im Hunsrck (Kreis Bernkastel-Wittlich) eingesetzt und hatte dabei Kontakt zu Wildschweinen.

Hintergrund

Schweine sind das Hauptreservoir des Erregers der Aujeszkyschen Krankheit. Dank intensiver Bemhungen ist es bereits vor Jahren gelungen, die Krankheit in den Hausschweinebestnden in Deutschland zu tilgen, bei Wildschweinen tritt sie jedoch vereinzelt noch auf. Eine bertragung auf den Menschen ist nicht bekannt, es kommt aber gelegentlich vor, dass sich Jagdhunde bei Wildschweinen infizieren. In Rheinland-Pfalz hatte sich zuletzt vor einem Jahr ein Hund bei einer Jagd im Hunsrck infiziert.
Fr Hunde verluft eine Infektion mit dem Virus der Aujeszkyschen Krankheit immer tdlich. Das aufflligste Symptom bei infizierten Tieren ist zumeist der intensive Juckreiz an Stirn, Lippen, Wangen, Augen und Ohren. Die Symptome treten nach einer Inkubationszeit von zwei bis neun Tagen auf. Mit fortschreitender Erkrankung knnen Apathie, Fieber Schluckbeschwerden, Atemnot, Bewegungsstrungen und Lhmungserscheinungen hinzukommen. Der Tod tritt gewhnlich ein bis drei Tage nach Einsetzen der ersten klinischen Anzeichen ein. Eine Impfung gegen die Aujeszkysche Krankheit gibt es fr Hunde nicht.
Hauptinfektionsquelle fr Hunde ist der direkte Kontakt zu infizierten Wildschweinen oder die Verftterung von rohem Schweinefleisch. Bisskontakt bei der Jagd ist zwar nicht immer zu vermeiden, doch sollten Jger ihre Hunde von erlegtem Schwarzwild fernhalten und keine entnommenen Innereien roh verfttern.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     21.12.2016


 

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